Metallurgie
Ein Kartenspiel von Maik Hennebach für 2 bis 4 Spieler ab 10 Jahren
Dauer: ca. 30 Minunten
Grafik: Axel Scholz
Im Schein der Kerzen beginnen die Alchimisten ihre Zeremonie. Sie legen der Reihe nach
Gold, Silber, Kupfer und Eisen zu einem geheimnisvollen Muster. Wenn genügend
Metalle einer Sorte verfügbar sind, nimmt sich der wirkende Alchimist eins. Die
größte Ehre gebührt dem, der die Zeremonie mit den meisten Metallen
beendet.
Sieben Eisenkarten werden versetzt ausgelegt. Auf die Eisenkarten werden vier
Kupferkarten gelegt, auf die mittlere Kupferkarte kommt dann noch eine Silberkarte. Die
übrigen Metallkarten werden gemischt, dann werden an jeden Spieler drei Karten
verdeckt ausgeteilt. Die restlichen Karten werden als verdeckter Zugstapel bereitgelegt.
Beim Auslegen von Karten darf die bestehende Metallfläche nur mit Eisen erweitert
werden. Alle anderen Metalle müssen in aufsteigender Reihenfolge gelegt werden.
Kupfer darf also nur auf eine freie Eisenkarte gelegt werden, Silber nur auf Kupfer
und Gold nur auf Silber.
Jeder Spieler hat in seinem Zug grundsätzlich zwei Auslegemöglichkeiten:
Entweder spielt er beliebig viele Karten einer Metallsorte oder er spielt Karten in
aufsteigender Reihenfolge auf eine einzelne Position, zum Beispiel eine Silber-
und eine daraufgelegte Goldkarte. In beiden Fällen müssen die Anlegeregeln
beachtet werden. Der Spieler hat außerdem die Wahl, entweder nur Karten aus seiner
Hand zu spielen oder zunächst sein Glück mit der obersten Karte des verdeckten
Zugstapels zu versuchen. In diesem Fall muss er die aufgedeckte Karte sofort anlegen,
hat aber danach die Möglichkeit, zusätzlich noch passende Handkarten anzulegen
- entweder mehr Karten des Metalls oder wertvollere Metalle auf die gerade gelegte Karte.
Wenn durch die angelegten Karten eine ausreichend große zusammenhängende und
sichtbare Fläche eines Metalls entsteht, kann gepunktet werden. Die nötige
Mindestgröße hängt vom Metall ab: neun Eisen, sieben Kupfer, fünf
Silber oder drei Gold. Wie viele Karten dieses Metalls abgeräumt werden, steht in
der rechten unteren Ecke der Metallkarten. Dabei darf beim Abräumen von Eisenkarten
das Spielfeld nicht auseinandergerissen werden. Eine der Karten legt der Spieler als
Siegpunkt vor sich ab, der Rest kommt auf den Ablagestapel. Falls durch das
Abräumen in der nächsten Metallschicht wiederum eine ausreichend große
Fläche frei wird, kann auch diese gepunktet werden. Das Spiel endet sofort, wenn
die Karte mit der Explosion (Stoppkarte) gezogen wird. Wer dann die meisten Metallkarten
gesammelt hat, gewinnt das Spiel.
44 Eisenkarten
30 Kupferkarten
18 Silberkarten
11 Goldkarten
4 Bonuspunktkarten
2 Übersichtskarten
1 Stoppkarte
1 Spielanleitung
Art.-Nr.: 0003
Erhältlich im Spielwarenhandel
© Argentum Verlag Köln, 2004
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