Top oder Flop
Eine abgekartete Filmpremiere von Martin Schlegel für 2 bis 5 Spieler ab 10 Jahren
Dauer: ca. 30 Minuten
Grafik: Dennis Lohausen
Als Granden der Filmbranche investieren die Spieler ihren Einfluss in den Erfolg des
nächsten Kassenschlagers - aber auch in das Scheitern der Konkurrenz.
Durch Bluff, Taktik und Koalitionen sichern sie ihren Erfolg. Denn am Ende gewinnt
nicht, wer am meisten für einen Film getan hat, sondern wer den Erfolg für
sich reklamieren kann. Und das kann sich auch noch ändern, wenn die letzte
Klappe längst gefallen ist ...
Dazu spielt man im Laufe der Partie seinen Einfluss entweder auf einen der fünf
in der Mitte des Spieltischs ausliegenden Filme (wodurch dessen Wert entsprechend
steigt oder fällt), oder vor sich selbst in die persönliche Auslage - wodurch
sich der Wert des Filmes nicht ändert, aber der Anspruch erhöht, den Filmwert
am Ende des Spiels als Siegpunkte gutgeschrieben zu bekommen.
Spielt man eine Einflusskarte auf einen Film, muss zunächst der Titel passen - die
meisten Einflusskarten zeigen zwei Filmtitel zur Auswahl. Die Karte wird wahlweise an
der Top oder der Flop Seite des Filmes angelegt, wodurch sich der Filmwert entsprechend
um den auf der Karte angegebenen Wert ändert. An beiden Seiten eines Films
können drei Karten angelegt werden, danach werden ausliegende Karten durch neue
Handkarten ausgetaucht, wenn die neue Karte einen höheren Wert hat als die
alte. Liegen auf beiden Seiten eines Films drei Karten, ist der Film abgedreht, das
Filmplakat wird herumgedreht, und Änderungen an diesem Film sind nicht mehr
möglich. Man kann aber weiterhin Einfluss auf den Film in die persönliche
Auslage spielen.
Am Anfang des Spiels bekommt jeder Spieler acht Karten, von denen zwei offen in die
persönliche Auslage gelegt werden, und je nach Spielerzahl ein oder zwei
Sonderchips. Ansschließend wird reihum immer eine Karte wahlweise in die
Filmauslage oder in die persönliche Auslage gespielt. Eine Karte nachziehen darf
man aber nur, wenn in die Filmauslage gespielt worden ist. Um also den eigenen Einfluss
auf die Filme in der persönlichen Auslage systematisch auszubauen ohne sehr
schnell ohne Handkarten dazustehen, empfiehlt sich das Austauschen von Karten, denn die
frei gewordene Karte kann in die persönliche Auslage gelegt werden, und man darf
trotzdem eine neue Karte ziehen - denn die Handkarte wurde ja in die Filmauslage
gespielt.
Zusätzlich zu den Sonderchips, mit denen man die Top- oder die Flop Seite eines
Filmes entweder im Wert verdoppeln oder für weitere Karten sperren kann, gibt es
Sonderkarten im Spiel, mit denen bereits ausliegende Karten umgelegt werden können
- es gibt (fast) nichts, was sich in diesem Spiel nicht noch ändern ließe,
wenn es genügend Mitspieler gibt, die zumindest nichts dagegen haben - alleine
gegen denStrom zu schwimmen wird sich kaum auszahlen.
60 Einflusskarten
10 Wechselkarten
6 Marker
5 Filmplakate
1 Wertungsblock
1 Spielregel
Art.-Nr.: 0005
erhältlich im Spielwarenhandel
© Argentum Verlag Köln, 2006
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